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Ein kurzer Überblick über die Geschichte des Landes



Zeittafel für das Herzogtum Schleswig
(J. Greve: Geographie und Geschichte der Herzogtümer Schleswig und Holstein (1844))


Seit dem 5. Jahrhundert, nach Abzug der Angeln und Friesen nach Britanien, dringen die Dänen in das zu diesem Zeitpunkt nahezu unbesiedelte Schleswig ein. Bis Mitte des 13. Jahrhhunderts wird der Landesteil Schleswig immer zusammen mit Dänemark regiert.




1348-51 herrscht in Schleswig und Holstein der schwarze Tod.
Ende des 14. Jahrhunderts erheben die holsteinischen Grafen Anspruch auf Schleswig.
 
1386 wird Graf Gerhard IV aus dem Geschlecht der großen dänischen Könige
Knud, Erich, Waldemar u.a. mit Schleswig belehnt.

1448 wird nach dem Tode von Herzog Adolf dann der Schwestersohn, Graf
Christian von Oldenburg, als Christian I. König von Dänemark sowie

1460 Herzog von Schleswig und Graf von Holstein. Der Wahl zum Herzog war
allerdings ein erbitterter Kampf vorhergegangen. Andere Grafen aus dem Oldenburger Haus erhoben Anspruch
auf das Herzogtum. Nicht alle Adeligen mochten einen Dänenkönig als neuen Herrscher. Nach zwei erfolglosen Wahlen auf Landtagen in Neumünster und Rendsburg, trafen sich die Landräte mit dem König in Ripen (Ribe) und stimmten der Wahl Christian I. zu, nachdem dieser einige wichtige Privilegien des Adels bestätigt hatte. Außerdem wurde festgelegt, "die Lande Schleswig und Holstein sollen auf ewige Zeiten ungetheilt zusammen bleiben".

1474 wird dann auch Holstein zum Herzogtum erhoben.

1523 wird nach Johann und seinem Bruder Friedrich und nach Christian II., Herzog Friedrich I. König und alleiniges Oberhaupt von Dänemark, Norwegen und Schleswig-Holstein.

1533 kommt es zu einer Union zwischen Dänemark und den Herzogtümern und ein Jahr später wird Christian III.
König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein. In der Folge gibt es dann immer wieder Streit und
die Herzogtümer werden geteilt.

1588 wird dann Christian IV. König und Herzog. Er legt 1617 Glückstadt an. In Holstein regiert Herzog Friederich III.,
der

1621/22 Friedrichstadt erbaut.

1623-37 werden die Bündnisverträge zwischen Dänemark und den Herzogtümern mehrfach erneuert.

1634 am 12. Oktober, geht Nordstrand unter.

1643 wüten die Schweden in den Herzogtümern.

1648 wird der 30-jährige Krieg mit dem Westfälischen Frieden beendet. Friedrich III. wird König.
Es folgen Kriege gegen die Schweden mit Frieden 1658 und 1660.

1661 verbündet sich Christian Albrecht, Herzog in Holstein, mit den Schweden. In der Folge entzieht der dänische König Christian V.

1684 den Herzögen den Anteil an Schleswig. Auch der nächste König Friedrich IV. hat wieder mit Unruhen in den Herzogtümern zu tun. Auf Christian VI. folgt Friedrich V., der in den Jahren

1759 - 61 Kolonisten nach Schleswig holt.

1784 übernimmt der Kronprinz Friedrich die Verwaltung in Dänemark und den Herzogtümern, nachdem
 
1779 der letzte Herzog von Glücksburg verstirbt und das Land an den König fällt.

1801 besetzen dänische Truppen Hamburg, Lübeck und Travemünde und

1806 werden Altona und Holstein mit Dänemark vereinigt.

1808 wird Friedrich VI. dänischer König.

1815 gründet sich der Deutsche Bund. Holstein wird Mitglied und der König nimmt als Herzog von Holstein an den Treffen der deutschen Fürsten teil.

1839 wird Christian VIII. König. Mit ihm gibt es neue Sozialstrukturen, wie eine Gesindeordnung, Armenordnung und Wegeordnung.

1848 Aufstand der Schleswig-Holsteiner gegen die Dänen, Bildung einer provisorischen Regierung unter dem Prinzen von Noer.

1849 Waffenstillstand nach Niederlage der Schleswig-Holsteiner bei Fredericia.

1850 Dänemark behauptet seine Besitzansprüche auf Schleswig und Holstein gegen den Deutschen Bund.

1864 Krieg der Preußen und Östereicher gegen Dänemark und Annektion der Herzogtümer nach dem Sieg über die Dänen bei Düppel. Ende des Herzogtums Schleswig nach fast 500-jährigem Bestehen.

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1920 Der nördliche Teil des früheren Herzogtums wird dänisch.